375nm Bandpassfilter

375nm-Licht liegt im nahen ultravioletten Spektralbereich (NUV) und zeichnet sich durch eine moderate Eindringtiefe, hohe Energie für eine effiziente Fluoreszenzanregung und eine minimale Überlappung mit Emissionen im sichtbaren Bereich aus.

  • Anwendung 1: In der Fluoreszenzmikroskopie zur Isolierung der Anregungswellenlänge 375nm für bestimmte Fluorophore (z. B. DAPI-Färbung) und zur Blockierung unerwünschter Störungen durch sichtbares Licht, um den Bildkontrast zu erhöhen.
  • Anwendung 2: Bei der Halbleiterinspektion zur Filterung von 375nm-Licht, um Oberflächendefekte oder Fotolackstrukturen während der UV-Lithografie zu erkennen und eine präzise Wellenlängenabstimmung für eine hohe Prozessgenauigkeit sicherzustellen.
  • Anwendung 3: In bioanalytischen Geräten (z. B. ELISA-Lesegeräten) zur selektiven Transmission von 375nm-Licht, um Fluoreszenz in markierten Biomolekülen anzuregen und so eine empfindliche und spezifische Signalerfassung bei geringem Hintergrund zu ermöglichen.

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US10359414B2 - Frequency domain discrimination of tissue proteins

US10359414B2 - Frequenzbereichsunterscheidung von Gewebeproteinen

Kontext:
Dieses Patent beschreibt ein System zur Unterscheidung von Gewebeproteinen im Frequenzbereich, insbesondere zur Differenzierung zwischen Kollagen I und Kollagen III mithilfe der Fluoreszenzlebensdauerspektroskopie.

Verwendung des Filters:
Ein Filter (bezeichnet als 375 nm Tiefpassfilter oder 275-375 nm Bandpassfilter) wird im Anregungsstrahlengang unmittelbar hinter der 365 nm LED-Lichtquelle und vor dem Eintritt des Lichts in die Fasersonde platziert.

Funktion:
Der Filter dient zur spektralen Bereinigung der LED-Quelle. Er lässt das gewünschte UV-Anregungslicht mit einer Mittenwellenlänge von 365 nm durch und blockiert gleichzeitig konsequent alle von der LED möglicherweise ausgesandten langwelligen spektralen Ausläufer oberhalb von 375 nm.

Ergebnis:
Dadurch wird sichergestellt, dass das Gewebe mit reinem UV-Licht beleuchtet wird. Durch die Unterdrückung längerer Wellenlängen aus der Quelle verhindert das System, dass Anregungslicht in den Detektionskanal gelangt. So kann es die schwachen Fluoreszenzemissionssignale, die bei Wellenlängen über 375 nm auftreten, ohne Hintergrundrauschen genau erfassen.

US11053540B1 - High performance fluorescence imaging module for genomic testing assay

US11053540B1, Hochleistungsmodul für Fluoreszenzbildgebung bei genomischen Testverfahren

Kontext: Dieses Patent beschreibt ein leistungsfähiges Fluoreszenzbildgebungsmodul, das in Genomtestverfahren wie der DNA-Sequenzierung eingesetzt wird, bei denen mehrere Anregungswellenlängen verschiedene Fluorophore anregen.

Verwendung des Filters: Ein 375 nm-Bandpassfilter wird als Anregungsfilter im Beleuchtungsmodul eingesetzt und befindet sich gezielt im Strahlengang des 375 nm-Lichtquellenkanals (nahes UV).

Funktion: Dient zur Einengung und präzisen Begrenzung der spektralen Bandbreite der 375 nm Anregungsquelle. Nur das spezifische 375 nm Band wird zur Durchflusszelle transmittiert, während Streulicht und spontane Emissionen außerhalb dieses schmalen Bands unterdrückt werden.

Ergebnis: Der Filter maximiert das Signal-Rausch-Verhältnis des Bildgebungssystems. Er stellt sicher, dass das Licht bei 375 nm nur die vorgesehenen Fluorophore (z. B. bestimmte DNA-Cluster) anregt und kein „Übersprechen“ oder Hintergrundrauschen in anderen Detektionskanälen verursacht, die möglicherweise für benachbarte Wellenlängen empfindlich sind.

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