505nm Bandpassfilter

505nm Licht liegt im grünen Bereich des sichtbaren Spektrums und bietet ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Eindringtiefe und minimalen Störungen durch Umgebungslicht sowie eine hohe Empfindlichkeit für das menschliche Sehvermögen und spezifische biologische bzw. chemische Wechselwirkungen.

  • Anwendung 1: In der Fluoreszenzmikroskopie zur Isolierung des Emissionssignals grün fluoreszierender Proteine (GFPs), indem unerwünschte Wellenlängen blockiert werden und die Klarheit der Zellbildgebung verbessert wird.
  • Anwendung 2: In der Umweltspektroskopie zur genauen Messung der Chlorophyllfluoreszenz in Pflanzen oder Algen, indem Hintergrundlicht herausgefiltert und das für die photosynthetische Aktivität charakteristische Spektralband 505nm isoliert wird.
  • Anwendung 3: In optischen Sensorsystemen zur präzisen Erkennung spezifischer Farbstoffe oder Biomarker in der medizinischen Diagnostik, die bei 505nm stark emittieren oder reflektieren, um ein hohes Signal-Rausch-Verhältnis für zuverlässige Ergebnisse sicherzustellen.

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EP1305000A1 - Antiperspirant and deodorant products and methods for their use

EP1305000A1 - Antitranspirant- und Deodorantprodukte sowie Verfahren zu ihrer Anwendung

Kontext: Dieses Patent beschreibt ein Verfahren zur Bewertung der Wirksamkeit von Antitranspirantien und Deodorants durch Messung der Bakterienpopulationen auf der Haut, insbesondere im Achselbereich. Das Verfahren beruht auf Fluoreszenzmessungen anstelle der herkömmlichen manuellen Zählung.

Verwendung des Filters: Ein 505 nm-Bandpassfilter wird im Fluoreszenzmessgerät vor dem Photomultiplier (Detektor) angebracht.

Funktion: Der Filter erfasst das Licht von der Hautprobe, die mit einer Xenonbogenlampe beleuchtet wurde, deren Licht auf die Anregungswellenlänge 290-400 nm gefiltert ist. Der Filter 505 nm isoliert die spezifische Fluoreszenzemissionswellenlänge, die mit bakteriellen Porphyrinen oder tryptophanähnlichen Signalen verbunden ist.

Ergebnis: Dies ermöglicht die präzise Quantifizierung der bakteriellen Fluoreszenzintensität, während das Anregungslicht und andere Hintergrundsignale blockiert werden. Diese Intensität korreliert direkt mit der Bakterienzahl und ermöglicht so eine schnelle, nichtinvasive Bestimmung, ob ein Deodorant die Bakterienbelastung erfolgreich reduziert hat.

US7091317B2 - Fluorescent proteins

US7091317B2 - Fluoreszierende Proteine

Kontext: Dieses Patent befasst sich mit der Entwicklung und Verwendung neuartiger Varianten des grün fluoreszierenden Proteins (GFP), die aus Aequorea victoria gewonnen werden. Diese Proteine dienen als biologische Marker, um die Genexpression und die Lokalisierung von Proteinen in lebenden Zellen sichtbar zu machen.

Verwendung des Filters: Das Patent beschreibt die Verwendung eines Emissionsbandpassfilters und nennt dabei insbesondere Bereiche wie 505-530 nm oder 505-555 nm (häufig mit einer Einschaltwellenlänge oder Mittenwellenlänge von 505 nm) in Fluoreszenzmikroskopieaufbauten.

Funktion: Der Filter ist auf das Emissionsmaximum der GFP-Varianten abgestimmt, die typischerweise um 509 nm stark fluoreszieren. Er trennt dieses Signal vom Anregungslicht, üblicherweise blaues Licht bei 488 nm, sowie von der Autofluoreszenz der Zelle.

Ergebnis: Es entstehen kontrastreiche Bilder, auf denen vor einem dunklen Hintergrund ausschließlich die mit GFP markierten Proteine sichtbar sind. So können Forschende dynamische biologische Prozesse innerhalb einer Zelle mit hoher räumlicher Auflösung verfolgen.

US5399866A - Optisches System zur Signaldetektion in fluoreszierenden Proben

Kontext: Dieses Patent beschreibt ein fortschrittliches optisches System zur Detektion von Fluoreszenz in Proben, die sich durch eine Durchflusszelle oder Kapillare bewegen, wie sie häufig bei der DNA-Sequenzierung und Durchflusszytometrie eingesetzt werden. Ziel ist es, die Lichtsammlung zu maximieren und gleichzeitig das Hintergrundrauschen (Streulicht) zu minimieren.

Verwendung des Filters: Ein 505 nm-Bandpassfilter (in einigen Ausführungsformen ausdrücklich als „505 nm band pass filter“ bezeichnet) wird im Sammelstrahlengang der optischen Baugruppe positioniert.

Funktion: Der Filter dient als spektraler Diskriminator. Wenn eine mit einem bestimmten Fluorophor (z. B. Fluorescein) markierte Probe durch einen Laser angeregt wird, lässt der Filter nur das schmale Lichtband um 505 nm (das Emissionsmaximum von Fluorescein) zum Detektor passieren.

Ergebnis: Durch die Unterdrückung der Raman-Streuung des Lösungsmittels und von Laserstreulicht wird das Signal-Rausch-Verhältnis erheblich verbessert. Dadurch kann das System extrem kleine Mengen fluoreszierenden Materials erkennen, was für eine genaue DNA-Sequenzierung oder die Identifizierung seltener Zelltypen entscheidend ist.

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