525nm Bandpassfilter

525nm Bandpassfilter sind dafür ausgelegt, ein ausgewähltes grünes Wellenlängenband mit einer Mittenwellenlänge nahe 525nm zu übertragen und gleichzeitig unerwünschtes Licht außerhalb des Durchlassbands zu reduzieren.

Anwendungen:

  • Erfassung grüner Fluoreszenzemissionen, beispielsweise von GFP, FITC und Alexa Fluor 488
  • Spektrale Bereinigung grüner LED-Quellen für industrielle Bildverarbeitung, Inspektion und Beleuchtungssysteme
  • Detektorseitige Isolierung grüner Signale vor Kameras, Fotodioden, PMTs oder Spektrometern
  • Biomedizinische Sensorik, Durchflusszytometrie und optische Messaufbauten, bei denen das Zielsignal nahe 525nm liegt

Bandbreitenoptionen:

  • 10nm FWHM für eine schmalbandige Isolierung des 525nm Signals und maximale Unterdrückung des Hintergrundrauschens
  • 20nm FWHM für ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Signaltransmission und Reduzierung des Hintergrunds außerhalb des Durchlassbands
  • 40nm und 50nm FWHM für die Erfassung einer breiteren grünen Emission, höhere Signalpegel oder die Berücksichtigung von Winkelverschiebungen

Wählen Sie die Bandbreite anhand des Quellenspektrums, des Emissionssignals, der Detektorempfindlichkeit, des Sperrbereichs und des erforderlichen Signalpegels aus.

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525nm Bandpass Filter
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US20020045260A1 - Method of isolating stem cells

US20020045260A1 - Verfahren zur Isolierung von Stammzellen

Kontext: Dieses Patent beschreibt Verfahren zur Isolierung bestimmter Stammzellpopulationen, beispielsweise hämatopoetischer Stammzellen, aus Knochenmark oder Blut mithilfe von Durchflusszytometrie und fluoreszierender Markierung von Zelloberflächenmarkern.

Verwendung des Filters: Das Filter wird vor dem „FL1“-Fotodetektor auf der optischen Bank des Durchflusszytometers platziert.

Funktion: Er dient als spektrales Auswahlfenster, das gezielt Licht im Bereich 515–535nm transmittiert und gleichzeitig das Licht des Anregungslasers (488nm) sowie die Autofluoreszenz anderer Kanäle blockiert.

Ergebnis: Der spezifische grüne Emissionssignalanteil der an die Stammzellen gebundenen FITC-konjugierten Antikörper (z. B. Anti-Sca-1 oder Anti-c-kit) wird isoliert, sodass das Gerät die Zielzellpopulation präzise sortieren und sammeln kann.

US8298792B2 - Four-color DNA sequencing by synthesis

US8298792B2 - Vierfarben-DNA-Sequenzierung durch Synthese

Kontext: Dieses Patent umfasst die „Sequencing-by-Synthesis“-Technologie (Grundlage der Illumina-Sequenzierer), bei der DNA sequenziert wird, indem vier unterschiedlich fluoreszenzmarkierte Nukleotide nachgewiesen werden, die in einen wachsenden DNA-Strang eingebaut werden.

Verwendung des Filters: Der Filter wird als einer von vier Emissionsfiltern im Fluoreszenzbildgebungssystem verwendet und ist speziell dem Detektionskanal „Grün“ zugeordnet.

Funktion: Er trennt die Emission des Fluorophors mit der kürzesten Wellenlänge (das bei dieser speziellen Chemie häufig an die Thymin- oder Cytosinbase gebunden ist) von den drei anderen, längerwelligen Farbstoffen (Gelb, Rot, Fernrot) im Gemisch.

Ergebnis: Es gewährleistet ein hohes Signal-Rausch-Verhältnis für den Grünkanal, sodass der Sequenzierer die Base an dieser Position der DNA-Sequenz korrekt bestimmen kann, ohne dass „Übersprechfehler“ durch die anderen Farbstoffe auftreten.

US6198107B1 - Fluorometric detection using visible light

US6198107B1 - Fluorometrische Detektion mit sichtbarem Licht

Kontext: Dieses Patent beschreibt ein Gerät des Typs „Dark Reader“ zur Visualisierung von DNA in Elektrophoresegelen. Statt UV-Licht wird sichtbares blaues Anregungslicht verwendet, wodurch Schäden an den DNA-Proben vermieden werden.

Verwendung des Filters: Der Filter wird als Sichtscheibe oder Kameraobjektivfilter zwischen der beleuchteten Probe und dem Beobachter/Detektor positioniert.

Funktion: Er dient als Sperrfilter, der das intensive blaue Anregungslicht (ca. 460–480nm) unterdrückt und zugleich die Transmission am Emissionsmaximum von DNA-Farbstoffen wie SYBR Green I oder GFP (deren Maximum nahe 520-525nm liegt) maximiert.

Ergebnis: Der Benutzer sieht die DNA-Banden hell (grün) vor einem dunklen Hintergrund leuchten. Dies ermöglicht eine kontrastreiche Visualisierung ohne die Sicherheitsrisiken von UV-Strahlung.

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