Ja, optische Filter von Syronoptics.com können kaskadiert werden, um die Dämpfung außerhalb des Durchlassbereichs zu erhöhen. Die optische Dichte (OD) ist eine logarithmische Messgröße. Daher ist die gesamte Dämpfung außerhalb des Durchlassbereichs bei kaskadierten Filtern theoretisch additiv. Werden beispielsweise zwei OD3 Filter hintereinander angeordnet, ergibt sich für die unterdrückten Wellenlängen eine Sperrleistung von OD6.
Beim Aufbau kaskadierter Filter in einem optischen System sind einige praktische Aspekte zu berücksichtigen:
- Transmissionsverlust im Durchlassbereich: Während sich die Dämpfung außerhalb des Durchlassbereichs addiert, wird die Transmission im Durchlassbereich multipliziert. Werden zwei Bandpassfilter mit jeweils 90% Spitzentransmission hintereinandergeschaltet, sinkt die Gesamttransmission der gewünschten Wellenlänge auf 81% (0.90 * 0.90 = 0.81).
- Rückreflexionen: Werden zwei reflektierende dielektrische Filter exakt parallel angeordnet, können zwischen ihnen Mehrfachreflexionen entstehen, die Interferenzstreifen und Signalrauschen verursachen. Durch leichtes Neigen eines der Filter um wenige Grad wird das reflektierte Licht aus dem Strahlengang gelenkt und dieses Problem vermieden.
- Strahlversatz: Durch die Kaskadierung mehrerer Filter erhöht sich die Gesamtdicke des Glases, das das Licht durchlaufen muss. Werden die Filter geneigt, entsteht ein leichter seitlicher Strahlversatz, der bei der Ausrichtung des nachgeschalteten Detektors berücksichtigt werden sollte.
- Montagekompatibilität: Syronoptics bietet Standardfassungen mit Gewinde (wie SM05, SM1 und C-Mount). Diese Gewindegehäuse lassen sich einfach in Reihe zusammenschrauben, um die Filter sicher in einem Linsentubus oder optischen Käfigsystem zu kaskadieren.
Das folgende Strahlengangdiagramm veranschaulicht den Aufbau:

0 Kommentare